Aktuell
Schweizerische Eidgenossenschaft

Kanton Zug



Willi Vollenweider, dipl.Ing.ETH




Mitglied des Zuger Kantonsrates  
und des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug


U-Sammeln-APR-10

Herzlich willkommen auf meiner Website !

Aktuell:
Einladung: 13. September 2017: Vorpremiere des Films «Ein Volk auf der Höhe» mit anschliessendem Podiumsgespräch Jo Lang und Willi Vollenweider, Moderation durch Charly Keiser.
(2015 Uhr, Kino Gotthard, Zug)
Ich war im Vorfeld der Gripen-Abstimmung Leiter des OK der überparteilichen Zuger «Pro-Gripen»-Veranstaltung mit Bundesrat Ueli Maurer. Ich war damals überzeugt, dass die Beschaffung des schwedischen «Gripen» vielleicht nicht der beste, aber immerhin ein gangbarer, akzeptabler Weg war, um die Behauptung des Schweizerischen Luftraums gegen jegliche feindliche Ansprüche sicherzustellen. Ich bin auch heute noch dieser Auffassung. Was ist damals passiert? Was ist schiefgegangen? Wieso?
Überlegungen zu dieser Frage sind wichtig, da bei der jetzigen Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges leider erneut ein Fiasko droht. Aus ähnlichen Gründen wie damals. Das VBS und viele Sicherheitspolitiker des Bundes haben offenbar gar nichts daraus gelernt. Diesmal können wir uns ein erneutes «Eigen-Goal» aber auf gar keinen Fall leisten!!! Die Luftwaffe ist das Herz der Armee!
Der Film «EIN VOLK AUF DER HÖHE» von Frédéric Gonseth versucht, die Vorgänge des Abstimmungs-Kampfes audiovisuell zu dokumentieren.
Die Podiumsdiskussion in Zug wird hoffentlich Hintergründe des vergangenen (und aktuellen!!!) Versagens bürgerlicher Sicherheits-Politik schonungslos ans Tageslicht bringen! Nehmen Sie teil!


26.8.2017: Das Online-Magazin «zentralplus» stellt die Frage, ob es Politikern erlaubt ist, Hitler und Stalin zu zitieren. Und ob Politiker, die dies tun, noch «tragbar» seien oder eine Gefahr für Zug darstellen.
Ich begrüsse diese Diskussion sehr.
Die Rassismuskommission meint: Ja, man darf das.
Ich auch.
Die Beantwortung der Frage an sich ist in unserer Bundesverfassung geregelt - die Hintergründe und Auswirkungen habe ich in einem Kommentar zusammengefasst (<- hier als PDF).
Die von «zentralplus» erwähnten vierzehn vor drei Jahren in der Zuger Lokalpresse abgedruckten Inserätchen finden Sie hier.



2.6.2017: Arena im Schweizer Fernsehen vom 2. Juni 2017:
Ich bin Präsident des Vereins «Gruppe GIARDINO für eine starke Schweizer Miliz-Armee». Dieses Amt habe ich übernommen, da der Gründer Dr. Hermann Suter vor zwei Jahren gestorben ist. Die Gruppe GIARDINO ist überzeugt, dass die ab 1. Januar 2018 auf 100'000 Angehörige halbierte Armee (jetzt 220'000, früher 650'000) ihren verfassungsmässigen Auftrag nie und nimmer erfüllen kann (BV2.1, BV57-60). Von diesen 100'000 sind nur 35'000 mobilisierbar, davon aber innert dreier Tage bloss 8'000 !Eine solche Alibi-Armee, oder «potemkinsches Dorf» ist nichts geringeres als Betrug am Schweizer Volk, dem «man» weiterhin 5 Milliarden Franken pro Jahr abkassiert, ohne die vereinbarte Sicherheits-Dienstleistung zu erbringen.  GIARDINO steht damit im klaren Widerspruch beispielsweise zum VBS, zu sämtlichen grossen bürgerlichen Parteien sowie zur Schweizerischen Offiziersgesellschaft, die allesamt von der Richtigkeit der Armee-Halbierung überzeugt waren und 2016 mit vereinten Kräften eine diesbezügliche Volksabstimmung verhindert haben..
Die Gruppe GIARDINO ist somit die einzige Gruppierung, welche die grobfahrlässige Sicherheitspolitik des Bundes und das Kuschen der VBS-Offiziere scharf verurteilt. Ogi, Schmid und Maurer spielten bei der fortgesetzten Schwächung der Armee bedauerlicherweise eine sehr unrühmliche Rolle, zum Nachteil der Schweizerischen Bevölkerung.
Mit der vom Bundesparlament ohne Volksabstimmung genehmigten Armee-Halbierung (schönfärberisch «WEA» genannt) anfang 2016 setzt sich nun die Abwärtsspirale der Armee leider fort. Projekt- und Kommunikations-Pannen im VBS, trotz unverminderter Anzahl Generäle (ca 50) lassen leider begründet die Befürchtung aufkommen, dass auch eine neue Flugzeugbeschaffung scheitern wird.  Diesmal würde dies aber nichts geringeres als das Ende unserer Luftverteidigung zur Folge haben! Ein Anschluss an ein Sicherheitsbündnis kriegführender Staaten würde unumgänglich. Neutralität adé.

Meine Haltung zur Landesverteidigung und damit zur Bewahrung unserer wunderbaren Eidgenossenschaft lesen Sie hier.


Meine übrigen politischen Sorgen:

  • Drohende Einführung des «e-Voting» auch im Kanton Zug
    Als Elektronik-Ingenieur ETH und als dipl. Informatiker (M.Sc.) und als aufmerksamer Beobachter der Geschichte der (elektronischen) Verschlüsselung von Informationen (siehe u.a. Marjan RejewskiHenryk Zygalski über Alan Turing bis Ed Snowden) weiss ich, dass jedes elektronische System «knackbar» ist. Müssen wir tatsächlich ohne Zwang (!) unser bestens bewährtes Abstimm- und Wahl-Verfahren über Bord werfen und damit Manipulationen, Verfälschungen usw Tür und Tor öffnen? Tut es unserer Demokratie wirklich gut, wenn das Volk den Abstimmungs- und Wahlresultaten dann völlig berechtigterweise keinen Glauben mehr schenkt? Nein!
    Siehe dazu mein Leserbrief in der Zuger Zeitung vom 26. Juli 2017.
  • Volksabstimmung über Hochhaus-Reglement der Stadt Zug (Termin offen)
    In der Stadt Zug haben wir im Jahr 2017 über einen Bebauungsplan abgestimmt, dessen höchster Turm 60m hoch war («Schleife Nord/Unterfeld»). Die Stadt Zug sagte hauchdünn Ja, Baar hauchdünn Nein.
    Das nun von der Mehrheit im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug beschlossene Hochhausreglement will nun die Planung eines veritablen Hochhaus-Teppichs mit bis zu 80m hohen Türmen erlauben. Dies nicht etwa in London, Frankfurt, oder in Zürich-West, sondern in unserer bisher charmanten Kleinstadt in wunderschöner landschaftlicher Umgebung! Hochhäuser à gogo nicht nur entlang der ganzen Baarerstrasse und Bahnlinie Zug-Baar, sondern auch auf der grünen Wiese, in der äusseren Lorzenallmend. Unsere Stadt wird nicht mehr zu erkennen sein!
    Es ist mir völlig schleierhaft, wie FDP+CVP+SVP meinen können, eine Bauhöhe von 80m vor dem Volk durchzubringen, nachdem dieses in Zug+Baar zusammengenommen gerade kurz zuvor Nein gesagt hat zu 60m!
    Wie die Unterfeld-Abstimmung gezeigt hat geht es hier überhaupt nicht um einen Links-Rechts-Streit! Auch auf der bürgerlichen Seite hat es viele Zuger und Zugerinnen, welche Sorge zu unserer Stadt tragen wollen.
    Ich habe meine Sorgen bereits vor Jahren in einem «Standpunkt» in der Zuger Zeitung dargelegt.
  • Die Masseneinwanderung geht unbekümmert weiter! Auch die Illegale. Die Referendumsfrist ist abgelaufen. Die Weigerung des Bundesparlamentes, den Artikel 121a (Steuerung der Zuwanderung) so umzusetzen, wie dies die Volksabstimmung zur Massen-Einwanderungs-Initiative verlangt. Diese Verhöhnung unserer Bundesverfassung darf niemals akzeptiert werden. Sie ist eine verantwortungslose Verluderung unserer Direkten Demokratie und wird viele politisch Frustrierte in die Verzweiflung treiben.
    Zu den detaillierten Erläuterungen gehts hier weiter.
  • Stadtentwicklung Zug (Volksabstimmung: Baarer sagen Nein, Zuger sagen Ja): Die Abstimmung «Unterfeld Baar Zug» stellt die Zuger und Zugerinnen vor die Wahl, ob die Stadt Zug eine charmante Kleinstadt bleiben soll oder ob das Zuger Stadt- und Landschaftsbild mit völlig masslosen Hochbauten für alle Zeit verunstaltet werden wird. Die Wahl, ob wir unsere Lebensqualität erhalten wollen oder nicht. Die Abstimmung in der Stadt Zug haben wir leider knapp verloren. Da die Baarer Stimmbürger und -bürgerinnen das Vorhaben ablehnten, wird es so nicht gebaut. Argumentation hier.
Vollenweider Willi

Willi Vollenweider